INVESTCON-KUNDENVERANSTALTUNG

Rund 100 Teilnehmer verzeichnete am 8. Mai die bereits zum 2. Mal stattgefundene Veranstaltung der INVESTCON Finanzconsulting GmbH im Wiener Parkhotel Schönbrunn. Prof. Friedrich Schneider referierte zum Thema „Die Weltwirtschaft, der Protektionismus, der Brexit und ihre Folgen für die EU und Österreich“. Bernhard Hofer (Public Opinion) moderierte den Abend. Danke an INVESTCON-Geschäftsführer Ulrich Böheim und sein Team für die wundervolle Organisation.

Coming soon: Das Aprilheft von soziologie heute

 In wenigen Tagen ist es soweit und das Aprilheft des Fachmagazins soziologie heute ist erhältlich.

Die 64. Ausgabe der soziologie heute bietet Ihnen wiederum ein buntes Spektrum an aktuellen soziologischen Beiträgen und Informationen.
So widmet Gerd Nollmann seinen Beitrag dem digitalen Rausch. Wir gewöhnen uns schnell an die neuen Realitäten und bekommen dabei die Tiefe und Breite der gesellschaftlichen Disruption kaum zu fassen.
Katholiken und Protestanten teilen das Christentum, aber Theologen beider Konfessionen verstehen es nicht gleich. Heiner Meulemann geht der Frage nach, ob sich die Unterschiede der Theologie in Unterschieden der gelebten Religiosität spiegelt.
Mehr als drei Viertel aller Geflüchteten aus den Herkunftsländern Syrien, Irak und Afghanistan haben unterschiedliche
Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert. Helmut Schröder stellt die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zum Gesundheitszustand von Erstasylantragstellern vor.
Mit seiner Lebensmitschrift führt uns Hermann Strasser dieses Mal die Katastrophe der Loveparade in Duisburg vom Juli 2010 wieder vor Augen und Bernhard Martin weist auf die Notwendigkeit einer vermehrten öffentlichen Nachfrage nach sozioökonomischer Expertise hin.
Der vor einem Jahr von Greta Thunberg initiierte Schulstreik hat ein erstaunliches Echo hervorgerufen und neben Zustimmung auch Kritik bis hin zu Diffamierungen erzeugt. Konrad Ott und Christian Baatz stellen sich mit ihrem Meinungsbeitrag auf Seiten der Schülerinnen und Schüler.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir jemals mit Außerirdischen zusammentreffen, dürfte äußerst gering sein. Sollte dies jedoch in absehbarer Zeit der Fall sein, so wären die Folgen sicherlich weitreichend. Bernhard Hofer verweist in seinem Kurzbeitrag auf eine eher selten behandelte Disziplin: die Exosoziologie.
Diese und noch mehr Beiträge erwarten Sie in der vorliegenden Ausgabe. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen guten Start in den Frühling.

Bestellungen unter: www.soziologie-heute.at

Inhaltsverzeichnis:

 

Fundraising-Frühstück: Public Opinion präsentiert aktuelle Daten zum Spendenmarkt Österreich

Am 29. 1. 2019 präsentierte Dr. Bernhard Hofer (Public Opinion GmbH) den anwesenden NGO-VertreterInnen in der Rechtsanwaltskanzlei Müller Partner die aktuellen Daten der Spendenmarktstudie 2018. Erfreuliches Detail am Rande: der Prozentanteil der SpenderInnen in Österreich ist nach Jahren der Stagnation wieder angestiegen. Derzeit spenden 64 Prozent der ÖsterreicherInnen. Pro SpenderIn können rund 113 Euro verbucht werden. An der Spitze der Spendenziele finden sich nach wie vor Kinder und Tiere.

Den detaillierten kostenpflichtigen Spendenbericht 2018 können Sie anfordern unter: office@public-opinion.at

 

soziologie heute – Dezemberheft erschienen!

Editorial

Werte Leserin, werter Leser,
der Redaktion war es stets ein Anliegen, Studien und Projekte zu präsentieren, welche einen gesellschaftlichen Mehrwert bringen. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums unseres Magazins haben wir beschlossen, eine Initiative zu starten. Unter dem Motto „soziologie bewegt“ suchen wir herausragende Leistungen von soziologisch tätigen Personen und/oder Einrichtungen, welche die Gesellschaft nachhaltig bewegt haben oder noch bewegen können.
Ab sofort können Studien/Projekte eingereicht werden. Deadline ist der 31. März 2019. Nähere Infos finden Sie auf Seite 44 in dieser Ausgabe. Machen Sie mit und werden Sie eine starke Stimme für die Soziologie!
Auch das Dezemberheft von soziologie heute lenkt den Fokus auf große gesellschaftliche Herausforderungen: Europa, Friedenspolitik, Digitalisierung, Chancen durch ein neues Rollenverständnis u.v.m. soziologie heute möchte mit den unterschiedlichen Beiträgen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Wenn in der Vergangenheit, aber auch in Zukunft, so mancher Beitrag nicht dem empfundenen Mainstream nachkommt, so ist dies durchaus beabsichtigt. Soziologie ist keine in sich erstarrte Disziplin; sie braucht den lebendigen Diskurs, sie ist nicht einem Schwarz-weiß-Denken verhaftet, sondern widmet sich auch den vielen Schattierungen dazwischen.
Allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Genießen Sie die freien Tage – vielleicht auch, um Einzutauchen in die mannigfaltige Welt der Soziologie. Danke für Ihre bisherige Treue und empfehlen Sie uns weiter!
Ihre Redaktion von soziologie heute

Dr. Bernhard Hofer  Dr. Claudia Pass  Dr. Alfred Rammer

Pressekonferenz zum Spendenbericht 2018

FVA: Österreicher spenden 675 Millionen Euro 2018 Utl. Spendenaufkommen und -beteiligung weiterhin auf Rekordniveau – Westösterreich führend.

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Wien, 28.11.2018. Heute Vormittag präsentierte der Fundraising Verband Austria den Spendenbericht 2018. Dieses Jahr wird das Aufkommen voraussichtlich 675 Millionen Euro betragen. Die Spendenbeteiligung bleibt damit auf Rekordniveau. Im Bundeslandvergleich spenden die Westösterreicher am meisten. Immer mehr Bürger nutzen auch die Vorteile der Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband fordert im Zuge der Steuerreform 2019 eine Verbesserung der Rahmenbedingungen der Spendenabsetzbarkeit und eine Ausweitung auf Bildung, Tierschutz und Sport.
Entgegen vieler Befürchtungen ist die Solidarität der Österreicher weiterhin ungebrochen. Für 2018 erwartet der Fundraising Verband in seiner Prognose, dass das Aufkommen weiter wachsen wird. „Die Österreicher sind solidarisch wie noch nie. Sie erkennen die Not und spenden dieses Jahr 675 Millionen Euro. Österreichs NGOs sagen DANKE!“, zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands – Dachverband der Spendenorganisationen, beeindruckt. Abzuwarten bleibt, wie sich die Sammlungen rund um die Weihnachtszeit auswirken werden. Diese betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens. Das ursprünglich für 2017 erwartete Spendenaufkommen von 630 Millionen Euro haben die Österreicher klar übertroffen. Mit 660 Millionen Euro unterstützten sie letztes Jahr die Projekte der gemeinnützigen Organisationen tatkräftig.
Dauerspenden werden wichtiger
Ein Trend der vergangenen Jahre setzt sich auch 2018 fort. Die Österreicher unterstützen die Organisationen immer stärker über längerfristige Spenden wie etwa über Paten- oder Fördermitgliedschaften. Rund 15%des Spendenaufkommens wird auf diese Weise gespendet. „Für uns als SOS-Kinderdorf bedeuten Patenschaften, dass wir unsere Projekte für Kinder in der ganzen Welt mit mehr Sicherheit planen können. Dankenswerterweise unterstützen uns immer mehr Österreicher auf diese Weise“, erklärt Nora Deinhammer, Leitung Kommunikation und Mittelbeschaffung von SOS-Kinderdorf.
Westösterreicher spenden viel und häufig
Die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger sind im Bundesvergleich dieses Jahr am großzügigsten. Mit 139 Euro ist die durchschnittliche Spende hier besonders hoch und liegt klar über dem bundesweiten Schnitt von 113 Euro. Ebenso sind die westlichen Bundesländer mit 77% bei der Spendenbeteiligung führend, gefolgt von Steiermark und Kärnten mit 66% sowie Wien, Niederösterreich und Burgendland mit 54%.
Spendenabsetzbarkeit wirkt
Zu dem positiven Gesamtergebnis haben einmal mehr die Rahmenbedingungen der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden beigetragen. Bereits 1 Million Österreicher nutzen die Absetzbarkeit und jeder dritte Spendeneuro wird in den Steuererklärungen angegeben. „Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist bei den Österreichern angekommen und hat sich massiv auf das Spendenaufkommen der Organisationen ausgewirkt!“, sind sich Deinhammer und Lutschinger einig.
Reformbedarf der Absetzbarkeit
Die Spendenabsetzbarkeit stellt in der jetzigen Form etliche Benachteiligungen und Hürden für Österreichs Zivilgesellschaft dar. Wichtige Bereiche wie Tierschutz oder Bildung, aber auch Sport sind nach wie vor nicht begünstigt. Ebenso gibt es massive bürokratische Hürden im Zuge der Datenweiterleitung oder Zugangserschwernisse für Kultureinrichtungen. Für den Hoffnungsbereich Stiftungen wurde die Absetzbarkeit sogar zeitlich nur bis 2022 befristet, eine Verlängerung ist noch nicht beschlossen. „Wir werden die Bundesregierung und ihr Bekenntnis zur Zivilgesellschaft im Zuge der Steuerreform 2019 daran messen, wie sehr diese Rahmenbedingungen verbessert werden“, konstatiert daher Günther Lutschinger und ergänzt „Es kann nicht sein, dass Spenden für Schulen in Entwickungsländern wie Serbien oder der Türkei absetzbar sind, für österreichische Schul- und Bildungsprojekte allerdings nicht“.
Österreich im europäischen Mittelfeld
Die Österreicher sind keine „Spendenweltmeister“. Es spenden zwar im internationalen Vergleich sehr viele Menschen, die Spendenhöhe ist aber geringer. „Insgesamt ist aber erfreulich, dass sich bereits 6 von 10 Österreichern zu den Spendern zählen und die durchschnittliche Spende in den vergangenen Jahren gestiegen ist.“, erklärt Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Public Opinion. Beim Spenden unterstützen die Österreicher am liebsten Kinder, Tiere und die Katastrophenhilfe im Inland. Die Sympathie mit der Organisation ist dabei der wichtigste Beweggrund, gefolgt von der Sicherheit, dass die Spenden zweckgemäß ankommen.