Fundraising-Frühstück am 23. 1. 2018

Im Rahmen des ersten Fundraising Frühstück 2018, befasst sich der Fundraising Verband Austria mit dem österreichischen Spendenaufkommen 2017. 

Bernhard Hofer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstitutes Public Opinion, präsentiert Umfrageergebnisse zu Spendenmotiven, regionalen Besonderheiten und den beliebtesten Spendenzielen.

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria, behandelt anschließend das konkrete Spendenaufkommen des Vorjahres und geht im Speziellen auf das Thema der Spendenabsetzbarkeit ein.

Fundraising Frühstück „Spendenbericht 2017“
23. Jänner 2018, 9.00 Uhr
Wien, genauer Ort wird noch bekannt gegeben

Österreichs Unternehmer machen sich mit Weihnachtsspende selbst glücklich

83% der österreichischen Unternehmen engagieren sich in Form von Geld-, Sach- oder Personalspenden für den guten Zweck. Pro Jahr spenden Unternehmen rund 100 Millionen Euro.

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria 

Insgesamt beschränkt sich das Engagement von Unternehmen nicht nur auf Geld- und Sachspenden. In der Wahrnehmung ihrer sozialen Verantwortung beschreiten immer mehr Unternehmen neue und oft auch kreative Wege.      Bernhard Hofer, Geschäftsführer Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung

Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung. Ich hoffe, dass wir möglichst vielen Kindern ermöglichen können, diese Chance zu bekommen.
Josef Zotter, Chocolatier und Andersmacher

 

Weihnachten ist auch für Österreichs Unternehmer die Zeit des Gebens. Viele entscheiden jetzt darüber, welche gemeinnützigen Organisationen sie mit ihrer Weihnachtsspende unterstützen. Die „Aktion Wirtschaft hilft!“ – eine Initiative des Fundraising Verbands Austria – informiert Wirtschaftstreibende vor Weihnachten über gemeinnützige Projekte und wie sie Organisationen am besten unterstützen können. Als positiver Nebeneffekt werden beim Spenden Glücks-Botenstoffe im Gehirn freigesetzt – das beweist eine neue wissenschaftliche Studie.

Die Weihnachtsspenden von Österreichs UnternehmerInnen geben für viele Spendenorganisationen den Ausschlag darüber, ob ihre wichtigen Anliegen und Projekte auch im kommenden Jahr umgesetzt werden können. „Mit der Aktion Wirtschaft hilft! möchten wir die Wirtschaftsreibenden hierzulande jetzt vor Weihnachten auf die großartigen Leistungen des gemeinnützigen Sektors aufmerksam machen und zum Spenden motivieren.“, so Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria – Dachverband der Spendenorganisationen. Insgesamt ließ sich zuletzt ein steigendes soziales Verantwortungsbewusstsein der Betriebe in Österreich verzeichnen. 83% der österreichischen Unternehmen engagieren sich in Form von Geld-, Sach- oder Personalspenden für den guten Zweck. Pro Jahr spenden Unternehmen rund 100 Millionen Euro., weiß Lutschinger.

Spendenmotive und –themen der Unternehmen

35% der UnternehmerInnen engagieren sich gemeinnützig, weil sie der Gesellschaft etwas zurückgeben möchten. Für ebenso viele ist die Sympathie gegenüber einer Organisation ausschlaggebend. Geld wird in erster Linie für Kinderhilfe, Sport, Natur-, Klima- und Umweltschutz sowie für sozial Bedürftige im Inland gespendet. Die meisten Sachspenden gehen an Projekte für Bedürftige, Kinder und Menschen mit Behinderung. Insgesamt beschränkt sich das Engagement von Unternehmen nicht nur auf Geld- und Sachspenden. In der Wahrnehmung ihrer sozialen Verantwortung beschreiten immer mehr Unternehmen neue und oft auch kreative Wege., so Bernhard Hofer, Geschäftsführer Umfrageinstitut Public Opinion.

Kreative Spendenprojekte von Österreichs Unternehmen

Die Formen des Enagements der Wirtschaftsbetriebe hierzulande sind vielfältig. Die steirische Schokoladenmanufaktur Zotter hat im Rahmen einer Spendenkooperation mit der Kindernothilfe Österreich beispielsweise eine eigene Schokolade kreiert. „Schokolade macht Schule“ titelt das Projekt, mit dem jeder, der gerne Schokolade isst, arbeitenden Kindern in Peru zu einer Schulbildung verhelfen kann. Denn 50 Cent pro verkaufter Schokolade fließen direkt in das entsprechende Kindernothilfe-Projekt. Kinder, die schon im  Volksschulalter in Ziegeleien und Steinbrüchen schuften müssen, erhalten damit die Möglichkeit, in die Schule zu gehen. Bildung ist der sicherste Ausweg aus Armut und Ausbeutung. Ich hoffe, dass wir möglichst vielen Kindern ermöglichen können, diese Chance zu bekommen., erklärt Chocolatier und Andersmacher Josef Zotter den Hintergedanken seines Engagements für das Schulprojekt in Peru.

Das Technologieunternehmen ABB AG verbindet seine jährliche weihnachtliche Spendenaktion mit einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit für die wichtige Arbeit des Sterntalerhofes. Der Sterntalerhof bietet eine liebevolle Herberge sowie eine ganzheitliche therapeutische Betreuung für Familien mit einem schwer oder unheilbar kranken Kind. Die ABB AG unterstützt den Sterntalerhof heuer einerseits wieder mit einer Spendenaktion: Im Zuge eines Fotowettbewerbs lädt ABB SchülerInnen dazu ein, Fotos und Videos auf Facebook zu posten. Pro Foto oder Video spendet das Unternehmen 30 €, für jedes Like nochmals 1 € sowie für jedes Teilen 2,50 €. Andererseits unterstützt ABB den Sterntalerhof mit einer vielfältigen medialen Präsenz, um den Bekanntheitsgrad zu steigern und damit mehr SpenderInnen erreichen zu können.

Neuoökonomie beweist: Spenden macht glücklich!

Eine aktuelle Studie von Neuroökonomen an der Universität Zürich hat ergeben, dass großzügige Menschen glücklicher leben. Beim Geben wird ein Bereich im Gehirn aktiviert, der ein wohliges Gefühl auslöst, das Forscher „Warm Glow“ bezeichnen. Die Neuroökonomie ist ein relativ junges wissenschaftliches Gebiet, das untersucht, was im Gehirn geschieht, wenn wir ökonomische Entscheidungen treffen. Wie eine Studie in diesem Forschungsfeld nun zeigt, kann die Verbindung zwischen Großzügigkeit und Glücksgefühlen auf neuronaler Ebene nachgewiesen werden. Unser Gehirn schüttet Botenstoffe aus, die bewirken, dass wir uns selbst gut fühlen wenn wir anderen etwas Gutes tun.

Über die „Aktion Wirtschaft hilft!“ und das Magazin „Spendenguide für Unternehmen“

Ziel der „Aktion Wirtschaft hilft!“ ist es, das Bewusstsein österreichischer UnternehmerInnen für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement zu stärken und vor allem das Spendenaufkommen zugunsten heimischer Nonprofit-Organisationen zu steigern. Das Servicemagazin „Spendenguide für Unternehmen“ wurde heuer zum vierten Mal an rund 15.000 Top-Entscheidungsträger österreichischer KMUs versendet. Unternehmen werden darin über die Arbeit und Projekte von gemeinnützigen Organisationen informiert und erhalten Tipps, wie sie ihre Spende effizient und zur Unternehmensphilosophie passend einsetzen können. Alle Informationen unter: www.wirtschaft-hilft.at

Spendenbericht-Pressekonferenz

Am Mittwoch, den 29.11. 2017 präsentierte der Fundraising Verband gemeinsam mit dem Roten Kreuz und Public Opinion den Spendenbericht 2017. Dabei wurde u.a. aufgezeigt, was die Österreicher zum Spenden besonders motiviert, wie sie die steuerliche Absetzbarkeit nutzen und welche Trends sich für das Spendenjahr 2017 abzeichnen.

 

Berichte ORF FS 1, 29. 11. 2017, 13 Uhr und ORF FS 2, 29. 11. 2017, 19.30 Uhr

 

TERMINAVISO: 29.11.: Pressekonferenz Spendenbericht 2017

Am Mittwoch, den 29.11. (10 Uhr Café Museum), präsentiert der Fundraising Verband den Spendenbericht 2017. Im Rahmen einer Pressekonferenz erfahren Sie erste Trends zur Entwicklung des Spendenjahres 2017. Außerdem zeigen die teilnehmenden Spendenexperten, was die Österreicher heuer zum Spenden besonders motiviert und wie sie die steuerliche Absetzbarkeit nutzen. Ein weiterer Punkt werden Forderungen der Spendenorganisationen an eine neue Bundesregierung sein.
Die Themen im Detail:
– Eine erste Bilanz und Hochrechnung auf das Jahresaufkommen 2017
– Spendenthemen, -motive und -trends
– Spendenabsetzbarkeit: Gesetzliche Neuregelung seit 2017 sowie Auswirkungen für
Spendenorganisationen und Bevölkerung
– Tipps zur wirkungsvollen Spende in der Weihnachtszeit
– Politische Forderungen der Spendenorganisationen an eine neue Bundesregierung

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Dr. Werner Kerschbaum, Generalsekretär Österreichisches Rotes Kreuz
Mag. Dr. Bernhard J. Hofer, Geschäftsführer Public Opinion
Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria

Termin: Mittwoch 29.11.2017, 10.00 Uhr
Ort: Café Museum, Bibliothek (Operngasse 7, 1010 Wien)
Der Fundraising Verband Austria freut sich auf Ihr Kommen! Gerne koordinieren wir für Sie Interviewpartner und Hintergrundinfos.
Es wird um Anmeldung unter presse@fundraising.at gebeten.

Die Wiederkehr des Religiösen?

Zu diesem Thema referierten am 22. November Alfred Rammer und Bernhard Hofer im Otto-Mauer-Zentrum in Wien.

Religionen sind nicht nur eine Folge, sondern oftmals auch Bedingung für gesellschaftlichen Wandel. Die Moderne und Postmoderne haben zudem den Weg bereitet für eine neue Religiosität. Traditionelle Kirchen sehen sich einer wachsenden Zahl an Mitbewerbern gegenüber. Der Einzelne kann aus der Pluralität der religiösen Angebote wählen – für manche ein Vorteil, für manche schafft dies Verwirrung. Public Opinion wird diese Phänomene in Hinkunft verstärkt ins Auge fassen. Publikationen folgen.

 

Ehrenamt

Im KURIER Zeitungsverlag kam in diesen Tagen das Magazin „Ehrenamt. Helfen, fördern, retten“ heraus. Gestützt auf den 2. Österreichischen Freiwilligenbericht bietet dieses Heft einen weiteren guten Einblick in die Vielfalt des österreichischen Freiwilligenengagements.

Überall in der Gesellschaft legen sie Hand an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten: Ob bei der Feuerwehr oder Bergrettung, in der Rettungshundestaffel, als Seelsorger oder als Bewährungshelfer, als Fußballcoach oder als einsatzbereiter Nachbar – fast jeder dritte Österreicher investiert freiwillig einen Teil seiner Freizeit, damit es anderen besser geht. Das 148 Seiten starke KURIER-Magazin „Ehrenamt“ holt diese Helfer vor den Vorhang und erzählt ihre Geschichten. Außerdem erfahren Sie, wie Ehrenamt bis heute Politik macht, warum auch die digitale Welt eine helfende Hand benötigt und was die Französische Revolution mit all dem zu tun hat. Ein Magazin als Zeichen der Anerkennung für all die Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für die Gesellschaft einsetzen – und als Aufforderung selbst tätig zu werden.

In der Trafik und im Zeitschriftenhandel ist das Magazin für € 7,50 erhältlich.

Auszug:

KIRAS-Sicherheitsforschungsprojekt genehmigt

Das im Februar 2017 bei der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) eingereichte Projekt „Risiko-, Krisen- und Sicherheitsmanagement für Kunst- und Kulturgüter in Österreich“ wurde bewilligt. Gemeinsam mit der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und MUSIS – Steirischer Museumsverband. Verein zur Unterstützung von Museen und Sammlungen in der Steiermark startet Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung Linz im Herbst mit diesem Projekt (Laufzeit: 1. 9. 2017 bis 28. 2. 2019). Ein erster Zwischenbericht wird am 30. 4. 2018 vorliegen.

Pflege und Angebot von Kunst und Kultur besitzen in Österreich eine lange Tradition. Identitätsstiftende Funktion, hohes Ansehen in der Bevölkerung und touristische Relevanz begründen unter anderem deren große gesellschaftliche Bedeutung. Neben den derzeit 248 Qualitätsmuseen zählen weitere 1500 Museen und museumsähnliche Einrichtungen sowie weltliche und kirchliche Archive zu den Sammlern, Verwaltern und Bewahrern beweglicher Kulturgüter in Österreich. Eine ihrer zentralen Aufgaben ist die Weitergabe und Nutzbarmachung des Wissens über unsere Vergangenheit.

Um die Erfüllung dieser Aufgaben in Zeiten immer kleiner werdender Budgets gewährleisten zu können, wird das Zusammenarbeiten und Nutzen von Synergien gerade in diesem Bereich immer wichtiger. Viele kulturelle Organisationen verfügen über allzu schlanke, prekäre oder ehrenamtliche Stukturen, Die führt dazu, dass die Erfüllung wesentlicher, notwendiger Kernaufgaben wie Sammlungserfassung und –bewirtschaftung, Kulturvermittlung, Funding und grundlegendes Marketing vollends auslasten. „Randthemen“, wie auch das Thema Sicherheit, wenngleich von großer Bedeutung, können in vielen Fällen daher nur eher rudimentär behandelt werden. Folglich wird auch die Unterstützung zu diesem Thema, die sich im ersten Schritt mit der Auseinandersetzung einer kulturellen Organisation mit dem Status quo befasst, nur dann Akzeptanz finden, wenn von „richtiger“ Seite ein entsprechender und ansprechender Impuls gesetzt wird, der in erste Aktivitäten mündet. Diese müssen gut verständlich, überschaubar und auch bewältigbar erscheinen.

Einheitliche Strategien und Leitfäden ermöglichen unter den gegebenen Umständen die größtmögliche Unterstützung und gewährleisten einheitliche Vorgehensweisen und Qualität.

Angesichts der Inhomogenität, organisatorischen Zerstückelung sowie der fehlenden Overheadstrategien der Österreichischen Kulturerbe-Landschaft ist die Sicherheitsthematik in all ihrer Breite ein noch sehr mangelhaft bearbeitetes Feld. Die Unternehmenssicherheit in Bezug auf Unternehmensmanagement, Personal und Hygiene ist nicht nur in öffentlich getragenen Einrichtungen häufig durch die Verantwortung des Trägers abgedeckt. Die Objektsicherheit, Evaluierung, Maßnahmen zur Prävention und Akutmaßnahmen sind jedoch oftmals dem persönlichen Engagement oder dem „Hausverstand“ einzelner Akteure überlassen. Große, mitunter jüngst neu strukturierte Kultureinrichtungen in öffentlicher oder mittlerweile privatisierter Trägerschaft haben alle Sicherheitsbereiche bereits in ihren Planungen und Strategien berücksichtigt. Archive, Bibliotheken, teils auch Sakralgebäude haben in ihren Sicherheits-Policies unterschiedliche Bereiche bisweilen sogar sehr umfassend abgedeckt.

Es fehlen allerdings ein genereller Konsens und eine allgemein gültige und breit einsetzbare Richtlinie in deutscher Sprache mit einem Evaluierungswerkzeug, Informations- und Lernelementen. Orientierung und Maßnahmenplanung müssen auch abseits der personell völlig unterbesetzten persönlichen Beratungsstellen möglich sein. Unternehmerische Beratungen sind mehrfach verfügbar, jedoch oft aufgrund hoher Beratungskosten für kleine Einrichtungen nicht leistbar.

In Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen unterschiedlicher Größe aus Österreich aber auch aus anderen Europäischen Ländern (Schweiz, Deutschland, Großbritannien, Italien, Finnland) und Dachorganisationen sollen existierende Strategien überprüft werden und darauf aufbauend ein allgemein gültiger Leitfaden für Risiko- und Sicherheitsmanagement entwickelt werden, der gerade für die in Österreich vorherrschende Struktur im Museumsbereich, aber auch im Bereich kirchlicher Denkmalpflege und weltlichen Kulturgüterschutzes angewandt werden kann.

Zielgruppen werden bei der Erarbeitung einzelner Inhalte eingebunden, zur Nutzung des für sie nützlichen Selbstevaluierungs-Werkzeugs angeregt und durch geeignete Verbreitungsmaßnahmen über die Ergebnisse informiert. Erstmalig soll ein Werkzeug zur Selbstevaluierung in allen erkennbaren Bereichen der Sicherheit für Einrichtungen beweglichen Kulturellen Erbes entstehen das

  • übersichtlich und klar strukturiert und somit einfach zu bedienen ist,
  • barrierefrei im Sinne leichter Lesbarkeit und Wahrnehmungsvielfalt gestaltet ist,
  • in unterschiedlich dimensionierten Versionen verfügbar ist, sich damit den Basisbedingungen der Organisationen / Institutionen anpassen kann und Abschreckung durch Überforderung minimiert,
  • über ein hoch professionelles Onlineportal für jede betroffene Institution leicht und kostenschonend zugänglich ist,
  • inhaltlich an internationalen Maßstäben orientiert ist,
  • in Abstimmung mit erfahrenen Peer-Einrichtungen und den bundesweiten Verbänden entsteht und von diesen ideell mitgetragen wird,
  • auf einfachem Weg zu einer bundesweiten, informativen Berichtlegung unter Berücksichtigung der Anonymität der Teilnehmer/innen führt und damit die Darstellung von Entwicklungen über Jahre grundsätzlich ermöglicht.

Das Projekt KuKuRisk soll bestehende Initiativen der Verbände und des Bundes vereinen und durch Synergien und strategische Maßnahmen brachliegende Initiativen wiederbeleben.

The Power of Giving

Spendentag 2017, 5. 4. 2017, Diplomatische Akademie Wien

Der Spendentag stand diesmal unter dem Motto „The power of Giving – die neue Spendergeneration“.

Foto: FVA/Ludwig Schedl

Warum geben Menschen und was gibt es ihnen? Der Spendentag begab sich auf die Spuren nach dem Sinn des Spendens. Warum geben Menschen und andere nicht? Zu diesen und weiteren spannenden Fragestellungen referierten wieder hochrangige nationale und internationale Referenten, wie etwa Stephan Dickert von der Queen Mary University of London, Pamala Wiepking von der Erasmus University Rotterdam oder Martina Schorn vom Institut für Jugendkulturforschung. Public Opinion war eingeladen und gestaltete mit den Teilnehmerinnen einen Workshop zum Thema „Spendenumfragen richtig lesen“.

Claudia Pass und Bernhard Hofer gingen u.a. folgenden Fragen nach: Was können Spenden-Umfragen leisten? Wie sind sie zu lesen und zu interpretieren?  Welche Zusatzinformationen braucht man, um seriöse Aussagen treffen zu können? Und wo liegen die Grenzen der Brauchbarkeit von Daten?

Anhand ausgewählter Umfragedaten der letzten Jahre wurde in diesem Workshop aufgezeigt, wie (Spenden-)Umfragen richtig gelesen und vor allem für die eigene Organisation nutzbar gemacht werden können. Eine Checkliste mit den wichtigsten Grunddaten soll den Teilnehmer/innen helfen, allfällige Ungereimtheiten und Falschinterpretationen möglichst hintanzuhalten.