Coming soon: die Februarausgabe 2019 des Fachmagazins soziologie heute

Werte Leserin, werter Leser,

anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von soziologie heute dürfen wir Ihr Augenmerk nochmals auf unsere Initiative „soziologie bewegt“  lenken. Wir suchen dafür herausragende Leistungen von soziologisch tätigen Personen und/oder Einrichtungen, welche die Gesellschaft nachhaltig bewegt haben oder noch bewegen können. Ab sofort können Studien/Projekte eingereicht werden. Deadline ist der 31. März 2019.

Nähere Infos finden Sie auf Seite 2 in dieser Ausgabe.

Machen Sie mit und werden Sie so eine starke Stimme für die Soziologie!

Im Februarheft von soziologie heute geht es u.a. um die Errungenschaften westlicher Kultur und Zivilisation, welche zunehmend in Frage gestellt werden, um eine Gegenüberstellung der Migrationspolitik von Trump und Obama oder um die Frage nach den Forderungen der seinerzeitigen 68-er-Generation.
Vor 30 Jahren starb der Nobelpreisträger Konrad Lorenz, welcher bis heute ein äußerst umstrittener Grenzgänger zwischen Zoologie, Psychologie und Philosophie ist. Jens Korfkamp nimmt dies zum Anlass, um über Leben und
Werk des konservativen Gesellschaftskritikers zu informieren.
Neben Beiträgen über Religion, Bürgertugenden, Beziehung, Pflege, Architektur oder Zukunftsängste der Jugendlichen finden Sie auch Teil 2 des Rückblicks von Volker Wackerfuß über die Entwicklung des kubanischen Guerilla- Verständnisses.
Da die Weihnachtszeit auch vielen die Möglichkeit bot, sich mit der Literatur auseinanderzusetzen, haben wir dieses Mal eine ganze Reihe von Buchneuerscheinungen für Sie parat. In Hinkunft werden wir allerdings Buchbesprechungen vermehrt auf unsere Website www.soziologie-heute.at verlagern, um in unserem Magazin mehr Raum für Berichte und Studien zu schaffen.

Allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir eine schöne Winterzeit und spannende Lesestunden. Bitte
empfehlen Sie uns weiter!

soziologie heute – Dezemberheft erschienen!

Editorial

Werte Leserin, werter Leser,
der Redaktion war es stets ein Anliegen, Studien und Projekte zu präsentieren, welche einen gesellschaftlichen Mehrwert bringen. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums unseres Magazins haben wir beschlossen, eine Initiative zu starten. Unter dem Motto „soziologie bewegt“ suchen wir herausragende Leistungen von soziologisch tätigen Personen und/oder Einrichtungen, welche die Gesellschaft nachhaltig bewegt haben oder noch bewegen können.
Ab sofort können Studien/Projekte eingereicht werden. Deadline ist der 31. März 2019. Nähere Infos finden Sie auf Seite 44 in dieser Ausgabe. Machen Sie mit und werden Sie eine starke Stimme für die Soziologie!
Auch das Dezemberheft von soziologie heute lenkt den Fokus auf große gesellschaftliche Herausforderungen: Europa, Friedenspolitik, Digitalisierung, Chancen durch ein neues Rollenverständnis u.v.m. soziologie heute möchte mit den unterschiedlichen Beiträgen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Wenn in der Vergangenheit, aber auch in Zukunft, so mancher Beitrag nicht dem empfundenen Mainstream nachkommt, so ist dies durchaus beabsichtigt. Soziologie ist keine in sich erstarrte Disziplin; sie braucht den lebendigen Diskurs, sie ist nicht einem Schwarz-weiß-Denken verhaftet, sondern widmet sich auch den vielen Schattierungen dazwischen.
Allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Genießen Sie die freien Tage – vielleicht auch, um Einzutauchen in die mannigfaltige Welt der Soziologie. Danke für Ihre bisherige Treue und empfehlen Sie uns weiter!
Ihre Redaktion von soziologie heute

Dr. Bernhard Hofer  Dr. Claudia Pass  Dr. Alfred Rammer

Soziologie im Gespräch


Sowohl aus historischer Sicht als auch aus gegebenem Anlass prägen Scheidungen maßgeblich unsere Gesellschaft.
Wir sehen uns neuen familialen Formen gegenüber, neue Formen gesellschaftlicher Teilhabe entstehen, gewohnte Strukturen in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Soziales befinden sich im Umbruch.
Politik und Religion versuchen Antworten zu finden und sehen sich einer zunehmend größeren Schar von skeptischen und verdrossenen Bürgern gegenüber.
Befinden wir uns eigentlich noch in „guter Gesellschaft“? Bröckelt der soziale Kitt, droht die Gesellschaft auseinander zu driften?

Im Gespräch gibt der Soziologe Klaus ZAPOTOCZKY Einblicke in gesellschaftliche Phänomene und Zusammenhänge. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, Antworten auf brennende gesellschaftliche Fragen zu finden und mögliche Auswege aus einem scheinbaren Dilemma aufzuzeigen.

Happy Birthday soziologie heute!


Im Oktober 2008 erschien die erste Ausgabe von soziologie heute Mit dem Oktoberheft 2018 geht das Fachmagazin nun in sein 11. Erscheinungsjahr und startet gleichzeitig die Initiative „Soziologie bewegt!“.
Mit der Initiative „Soziologie bewegt“ rückt soziologie heute den Fokus auf herausragende Leistungen von soziologisch tätigen Personen und/oder Einrichtungen, welche die Gesellschaft nachhaltig bewegt haben oder auch bewegen können.

Beispiele für herausragende soziologische Leistungen finden sich in der Vergangenheit zur Genüge. So wurde in den 1930er Jahren vom Projektteam Lazarsfeld, Jahoda und Zeisel die Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ durchgeführt. Dabei wurden Daten aus unterschiedlichsten Quellen unter der leitenden Fragestellung interpretiert, wobei man sehr unterschiedliche Erhebungsmethoden kombinierte. Somit entstand ein eindringliches Bild eines von kollektiver Beschäftigungslosigkeit geprägten Industriedorfes. Die Form des Methodenmix fand in der Folge zunehmend Eingang in die Wissenschaft.
Bahnbrechend für die Kommunikationsforschung war auch die 1940 anlässlich des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes durchgeführte Studie „The People‘s Choice“ von Paul Lazarsfeld. U.a. stellte Lazarsfeld fest, dass interpersonale Kommunikation einen starken Einfluss auf das spätere Wahlverhalten hat.
Norbert Elias und Pierre Bourdieu entwickelten den „Habitus“ zum soziologischen Fachbegriff, welcher sich seither auch in anderen Wissensdisziplinen verbreitet.
Mit seinem Buch „Bowling alone“ analysierte Robert Putnam die positiven Auswirkungen sozialer Vernetzung bzw. die sozialen Katastrophen, wenn der soziale Zusammenhalt zerfällt. Seine Überlegungen fanden Eingang in zahlreiche Untersuchungen zur Freiwilligenarbeit und zur Regionalentwicklung.
Martina Löw koordinierte ein vom hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Kunst geförderten Kooperationsprojekt mit dem Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“. Der Eigenlogik-Ansatz unterscheidet sich grundlegend von bisherigen Sichtweisen der Stadtforschung, welche die Stadt zwar als gegebene, nicht weiter zu untersuchende Größe betrachten. Der Eigenlogik-Ansatz hingegen macht die Stadt selbst zum Untersuchungsgegenstand.
In seiner Habilitationsschrift „Soziale Beschleunigung. Die Veränderung der Temporalstrukturen“ verweist Hartmut Rosa darauf, dass aufgrund des Zeitgewinns durch technischen Fortschritt eine Art Zeitnot und kein Zeitgewinn entsteht. Nach Rosa kann sich der Mensch nie ausruhen und sich nie zufriedengeben, da er sonst mit einem Verlust oder Nachteil rechnen müsste. Im digitalen Zeitalter sind seine Überlegungen hinsichtlich Steuerungsmöglichkeiten des Lebens Grundlage für die Arbeit von Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Kirchen usf.
Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. soziologie heute möchte jedoch den Fokus auf neue wissenschaftliche Studien/Projekte richten.

Mit der Initiative „Soziologie bewegt“ werden deshalb Soziologinnen und Soziologen aufgerufen, soziologische Forschungsprojekte/-arbeiten vorzustellen, die in den letzten 5 Jahren begonnen bzw. abgeschlossen wurden und die Gesellschaft oder Teile der Gesellschaft nachhaltig bewegt haben.

Kriterien der Einreichung:
• Personen mit abgeschlossener Soziologie-Ausbildung oder soziologische Institute/Einrichtungen
• Forschungsprojekte, welche
– auf aktuelle Herausforderungen unserer Gesellschaft(en) Bezug nehmen
– einen lösungsorientierten Ansatz im Sinne von Praxisrelevanz verfolgen
– eine innovative Fragestellung und/oder Methodik (z.B. Methodenmix, disziplinübergreifend, partizipativer Ansatz …) verwenden
– nachhaltig im Sinne von effektiver Wirkung (Umsetzungsrelevanz) gestaltet sind
– transparent und in verständlicher Sprache dargelegt sind.

Form und Umfang der Einreichung:
Der Umfang der Einreichung (Projekt-/Studienbeschreibung, Ergebnisdarstellung etc.) ist mit 30.000 Zeichen (inkl. LZ) beschränkt. Dateiformat: pdf

Termin:
Einreichungen können ab sofort getätigt werden. Deadline: 31. März 2019.

Alle eingereichten Beiträge werden in soziologie heute mit einer Kurzbeschreibung und den jeweiligen Ansprechpartnern vorgestellt. Die von den Jurymitgliedern
ausgezeichneten Einreichungen erscheinen ab Juni 2019 in einer Sonderpublikation von soziologie heute.
In der Dezemberausgabe von soziologie heute stellen wir Ihnen die Jurymitglieder vor.

Sie haben Fragen zur Einreichung? Senden Sie einfach ein Mail mit Ihrer Frage an:
office@soziologie-heute.at.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Die aktuelle Oktoberausgabe von soziologie heute:

Augustausgabe von soziologie heute im Zeichen der Digitalisierung


Die August-Ausgabe von soziologie heute legt dieses Mal den Schwerpunkt auf die Thematik Digitalisierung. So beleuchten Claudia Pass und Bernhard Hofer in ihrem Beitrag die zahlreichen neuen Entwicklungen und versuchen aufzuzeigen, welche Herausforderungen auf uns zukommen und wo die Soziologie als Wissenschaft gefordert sein wird.
Der weit über Britannien hinaus bekannte Soziologe Anthony Giddens widmet sich ebenfalls dieser Thematik und fordert eine Magna Carta für das digitale Zeitalter.
Jens Korfkamp geht der Frage nach, welche Auswirkungen die digitale Wende auf die Entwicklung der Schriftkultur und bestehende Literalitätskonzepte hat bzw. haben kann.
Mit „Gesprächiges Schweigen eines Unterhundertjährigen“ setzen wir die Lebensaufzeichnungen von Herbert Strasser – dieses Mal mit „Salzburger G‘schichten“ – fort.
Walter Hollstein macht sich Gedanken über den gesellschaftlichen Wandel und die diversen Erklärungsversuche der Soziologen und Klaus Zapotoczky widmet seinen Beitrag – verbunden mit Forderungen – dem Thema „Soziologie als Beruf“.
Francisco M. da Rocha versucht in seinem Artikel Hintergrundwissen zu den politischen und kriegerischen Konflikten in der islamischen Welt zu vermitteln, und die erst 17-jährige Emma Rampf berichtet über ihre jüngste Vergleichsstudie zu den Einstellungen von Schülerinnen und Schülern an einer US-amerikanischen und einer deutschen Schule.

Zahlreiche weitere Beiträge ergänzen wie immer unsere zweimonatlich erscheinenden soziologischen Betrachtungen. Sollten manche Artikel kontrovers oder auch herausfordernd erscheinen, so ist dies von den jeweiligen Autorinnen und Autoren durchaus so gewollt. soziologie heute möchte damit auch zum befruchtenden Diskurs anregen.
Näheres unter: www.soziologie-heute.at

Wir wünschen noch einen wunderschönen verbleibenden Sommer! Bitte empfehlen Sie uns weiter!

Ihre soziologie heute – Redaktion
Bernhard Hofer / Claudia Pass / Alfred Rammer