Augustausgabe von soziologie heute im Zeichen der Digitalisierung


Die August-Ausgabe von soziologie heute legt dieses Mal den Schwerpunkt auf die Thematik Digitalisierung. So beleuchten Claudia Pass und Bernhard Hofer in ihrem Beitrag die zahlreichen neuen Entwicklungen und versuchen aufzuzeigen, welche Herausforderungen auf uns zukommen und wo die Soziologie als Wissenschaft gefordert sein wird.
Der weit über Britannien hinaus bekannte Soziologe Anthony Giddens widmet sich ebenfalls dieser Thematik und fordert eine Magna Carta für das digitale Zeitalter.
Jens Korfkamp geht der Frage nach, welche Auswirkungen die digitale Wende auf die Entwicklung der Schriftkultur und bestehende Literalitätskonzepte hat bzw. haben kann.
Mit „Gesprächiges Schweigen eines Unterhundertjährigen“ setzen wir die Lebensaufzeichnungen von Herbert Strasser – dieses Mal mit „Salzburger G‘schichten“ – fort.
Walter Hollstein macht sich Gedanken über den gesellschaftlichen Wandel und die diversen Erklärungsversuche der Soziologen und Klaus Zapotoczky widmet seinen Beitrag – verbunden mit Forderungen – dem Thema „Soziologie als Beruf“.
Francisco M. da Rocha versucht in seinem Artikel Hintergrundwissen zu den politischen und kriegerischen Konflikten in der islamischen Welt zu vermitteln, und die erst 17-jährige Emma Rampf berichtet über ihre jüngste Vergleichsstudie zu den Einstellungen von Schülerinnen und Schülern an einer US-amerikanischen und einer deutschen Schule.

Zahlreiche weitere Beiträge ergänzen wie immer unsere zweimonatlich erscheinenden soziologischen Betrachtungen. Sollten manche Artikel kontrovers oder auch herausfordernd erscheinen, so ist dies von den jeweiligen Autorinnen und Autoren durchaus so gewollt. soziologie heute möchte damit auch zum befruchtenden Diskurs anregen.
Näheres unter: www.soziologie-heute.at

Wir wünschen noch einen wunderschönen verbleibenden Sommer! Bitte empfehlen Sie uns weiter!

Ihre soziologie heute – Redaktion
Bernhard Hofer / Claudia Pass / Alfred Rammer

Security: Schöne neue Welt?

Die digitalen Revolution verändert gewohnte Strukturen. Mit der Vernetzung steigt die Komplexität in Systemen. Verunsicherung – weil alles zunehmend unüberschaubar erscheint – macht sich breit. Selbst die Rolle des Staates ist nicht mehr ungefährdet. Die Frage nach vitalen Internetdiensten für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft rückt ins Zentrum. Sind wir auf dem Weg zur Schaffung eines Leviathans? Brauchen wir vielleicht einen neuen Gesellschaftsvertrag? Die Zukunft ist schwarz, rosa oder …?

Im Rahmen der Fachkonferenz Security am 3. 5. 2018 im Novomatic-Forum hielt Dr. Bernhard Hofer, Gf Public Opinion/Institut für Sozialforschung, den Eröffnungsvortrag zum Thema „Schöne neue Welt – Digitalisierung und gesellschaftlicher Umbruch“

 

Fachkonferenz Security

„Save your Business“

Es ist kein Geheimnis, dass die Sicherheitsbedrohungen in der IT weiterhin zunehmen. Das liegt u.a. in der Professionalisierung im Bereich der Cyber Crime – IT-Verantwortliche sehen Malware und Phishing-Attacken als größte Bedrohung – daneben haben aber auch die technologischen Veränderungen der letzten Jahre hin zum Web (Cloud Computing, Social Networks, mobile Apps) in Kombination mit mobilen Devices die Angriffsfläche der IT vergrößert. Zudem führt die Zunahme an vernetzten Geräten durch die fortschreitende Digitalisierung zu einer Komplexität der IT-Sicherheit. Aber nicht nur der Kampf gegen Cyber Crime erscheint vielen aussichtslos (und kostspielig). Hinzu kommen auch die eigenen Mitarbeiter, die vermehrt als Risiko eingestuft werden, als größtes Einfalltor für Cyber-Attacken, einerlei ob es sich dabei um Versehen oder um Verbrechen handelt. Viele Firmen zeigen sich deshalb verunsichert, nur wenige meinen, dass ihre eigenen Sicherheits-Strategien alle relevanten Bedrohungen und Risiken berücksichtigen.

Auf dieser etablierten Plattform will der Veranstalter seidler consulting den Teilnehmern Orientierungshilfen für eine sichere Welt der Zukunft geben: Hier bekommen IT-Fachkräfte aus der Privatwirtschaft und öffentlichen Verwaltung, sowie renommierter Anbieterunternehmen und unabhängige Experten gleichermaßen die Möglichkeit alle relevanten Aspekte aus ihrer Perspektive zu kommentieren und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Bernhard Hofer (Public Opinion Institut für Sozialforschung/CR soziologie heute) widmet sich dabei der Thematik „Schöne neue Welt: Digitalisierung und gesellschaftlicher Umbruch“.

Zeit: 3. 5. 2018

Ort: Novomatic Forum Wien

Weitere Infos und Anmeldung: HIER

 

Anti-Raucher-Volksbegehren: „The Noble Experiment“?

Seit gut einem Jahrzehnt werden in verstärktem Ausmaß Stimmen laut, welche mit teils berechtigten, teils unberechtigten, diskriminierenden und manchmal auch unsachlichen Argumenten zum Sturm gegen diese Minderheit blasen und durch ihren missionarischen Eifer dazu beitragen, die Gesellschaft zu spalten. Es scheint – so kennen wir das aus der Geschichte – immer nach dem gleichen Muster zu laufen: In Negierung des Spruchs „Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt“ versucht die scheinbare Mehrheit ihr Verständnis von Freiheit absolut zu setzen. Die nicht auf Konfrontation bedachten Raucher ziehen sich zurück und suchen, die Geselligkeit vermehrt unter ihresgleichen zu pflegen. Doch wie weit soll/kann dieser Rückzug gehen? Vergleichsweise kommen einem dabei Bilder der Prohibition in den Vereinigten Staaten („The Noble Experiment“) der 1920er Jahre in den Sinn. Dabei wäre es doch so einfach ….

Das Fachmagazin soziologie heute erscheint in der 1. Aprilwoche 2018. Näheres unter: www.soziologie-heute.at