KIRAS-Sicherheitsforschungsprojekt KuKuRisk in der Testphase

 

 

 

 

Sicherheitsmanagement gehört sicher nicht zu den unterhaltsamsten Aufgaben in der Kulturarbeit. Und dennoch ist es unbedingt notwendig, um das bedeutende kulturelle Erbe langfristig zu erhalten. Korrekte und effiziente Sicherheitsvorkehrungen für Kulturgüter brauchen Verständnis, Sachkenntnis und aufmerksames Hinschauen. Und sie kosten Zeit. Vor allem kleinere Einrichtungen, die mit beweglichen Kulturgütern befasst sind und diese verwalten, leiden unter personellen und finanziellen Ressourcen, zeitlichen Kapazitäten, entsprechenden organisatorischen Strukturen und manchmal auch ausreichendem Sicherheitsbewusstsein. KuKuRisk – Risiko-, Krisen- und Sicherheitsmanagement für Kunst- und Kulturgüter – richtet sich an genau diese Zielgruppe.

Das Projekt KuKuRisk wurde im Auftrag von KIRAS-Sicherheitsforschung entwickelt. Das Entwicklungsteam bestehend aus dem Joanneum-Research, MUSIS und Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung will möglichst niederschwellig auf kreative und unterhaltsame Weise
– Sicherheitsbewusstsein fördern,
– Information bereitstellen,
– Handlungsempfehlungen geben und
– das alltägliche Sicherheitsmanagement erleichtern.
Auf diese Weise kann es dauerhaft in die täglichen Abläufe implementiert werden.

Um die trockene, komplexe Materie verständlicher und attraktiver zu machen, wurde die Form eines Spiels gewählt. Fiktive Expertinnen und Experten führen durch die jeweiligen Bereiche. Die einem Cartoon entsprungenen Fachleute stellen Fragen, weisen auf Details hin und geben Hinweise. Eine Sammlung nützlicher Materialien wie Werkzeugkoffer, Links sowie analoge Literatur ergänzen das Spiel.

Das Spiel befindet sich derzeit in der Pilotphase. Die endgültige Version wird nach Einarbeitung der in der Pilotphase gewonnenen Erkenntnisse im Herbst vorliegen und soll dann allen interessierten Einrichtungen kostenlos zugänglich sein.